Präventionsprojekt zur Suchtaufklärung in Saalfeld

Autor/in: Franziska Ehms

Landkreis unterstützt Förderzentrum „Johann Heinrich Pestalozzi“

Saalfeld. Am Förderzentrum „Johann Heinrich Pestalozzi“ in Saalfeld fand am Mittwoch, 6. Mai, ein Präventionsprojekt zum Thema Sucht statt. Ziel der Veranstaltung war es, Schülerinnen und Schüler frühzeitig für die Risiken von Suchtverhalten zu sensibilisieren und ihnen altersgerechtes Wissen über den verantwortungsvollen Umgang mit Suchtmitteln zu vermitteln.

Organisiert und durchgeführt wurde der Projekttag durch das Gesundheitsamt des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt. Tatjana Kaulfuss, Koordinatorin für Suchtprävention und Suchtpräventionsfachkraft, vermittelte den Jugendlichen mit anschaulichen Beispielen, interaktiven Gesprächen und praxisnahen Übungen wichtige Inhalte rund um das Thema Suchtprävention. Im Mittelpunkt standen Fragen wie: Woran erkennt man eine Sucht? Welche Auswirkungen haben Suchtmittel auf Körper und Psyche? Und wie kann man Risiken vermeiden sowie verantwortungsbewusste Entscheidungen treffen?

Besondere Berücksichtigung fand dabei die Lebenssituation der Schülerinnen und Schüler des Förderzentrums. Die Inhalte wurden bewusst verständlich, praxisnah und alltagsorientiert gestaltet, um den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen gerecht zu werden. Durch klare Sprache, anschauliche Methoden und wiederholende Elemente konnten alle Teilnehmenden aktiv einbezogen werden.

Unterstützt wurde das Projekt von Ines Winandy, Klassen- und Beratungslehrerin der Jahrgangsgemeinschaftsklasse 7/8, die den Projekttag begleitete und den Bezug zum schulischen Alltag der Schülerinnen und Schüler herstellte. Auch Schulleiter Philipp Engelhardt hob die Bedeutung solcher Präventionsangebote hervor: „Die frühzeitige Auseinandersetzung mit dem Thema Sucht ist ein wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Projekte wie dieses helfen unseren Schülerinnen und Schülern, Risiken besser zu erkennen und verantwortungsbewusst zu handeln.“

Die Veranstaltung stieß auf großes Interesse und eine aktive Beteiligung der Jugendlichen. Durch den offenen Austausch konnten Fragen geklärt, Unsicherheiten abgebaut und wichtige Denkanstöße vermittelt werden.

„Der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt misst der Präventionsarbeit an Schulen einen hohen Stellenwert bei,“ so Tatjana Kaulfuss: „Bereits jetzt planen wir weitere Präventionsprojekte in unterschiedlichen Klassenstufen durchzuführen. Diese werden gemeinsam mit den Schulen und Lehrkräften vorbereitet, um die Inhalte zielgruppengerecht und altersangemessen zu vermitteln.“ Mit Angeboten wie diesem leistet der Landkreis in Zusammenarbeit mit Schulen einen wichtigen Beitrag zur frühzeitigen Gesundheitsförderung und stärkt junge Menschen darin, verantwortungsbewusste Entscheidungen für ihr Leben und ihre Gesundheit zu treffen.

Franziska Ehms
Presse- und Kulturamt