Großbrand bei Wöhlsdorf – keine Gefahr für Bevölkerung

Autor/in: Franziska Ehms

Stand 7 Uhr: Rund 100 Einsatzkräfte aus dem Landkreis im Einsatz

Saalfeld. Seit 1:23 Uhr sind Feuerwehren aus dem Landkreis Saalfeld-Rudolstadt bei einem Großbrand auf einem Recyclinghof im Bereich Wöhlsdorf im Einsatz. In Brand geraten ist eine Halde mit Schreddergut. Derzeit kommt es zu einer erheblichen Rauchentwicklung. Aus diesem Grund wurde über das Modulare Warnsystem (MoWaS) eine Bevölkerungswarnung ausgegeben.

Kontrollmessungen zur Überprüfung der Rauchausbreitung werden regelmäßig durchgeführt. Nach aktuellem Stand besteht keine Gefahr für die Bevölkerung. Die Bundesstraße B85 ist weiterhin befahrbar.

Rund 100 Einsatzkräfte sind derzeit vor Ort. Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung wird Wasser aus der Saale entnommen und über eine rund vier Kilometer lange Schlauchleitung zur Brandstelle gepumpt. Dabei werden etwa 4.000 Liter Löschwasser pro Minute gefördert.

Die Löscharbeiten dauern an. Die Einsatzkräfte werden voraussichtlich noch bis in die Nachmittagsstunden mit den Arbeiten beschäftigt sein. Die Einsatzleitung liegt bei der Stadt Saalfeld. Der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt unterstützt die Einsatzleitung. Kreisbrandinspektor Christian Patze ist vor Ort.

Im Einsatz sind die Feuerwehren aus Crösten, Engerda, Kamsdorf, Meura, Oberweißbach, Remschütz, Rottenbach, Rudolstadt, Saalfeld Mitte, Schmiedefeld, Unterwirbach, Uhlstädt-Kirchhasel, Zeutsch und die Bergwacht Meuselbach. Außerdem sorgt das DRK Saalfeld-Rudolstadt für die Betreuung und Verpflegung der Einsatzkräfte, die Johanniter Rudolstadt sichern den Sanitätsdienst. Gemeinsam mit der Landespolizeiinspektion Saalfeld, dem Technischen Hilfswerk Rudolstadt sowie dem ZWA Saalfeld-Rudolstadt leisten alle beteiligten Einsatzkräfte und Organisationen einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung des langwierigen Einsatzes.

„Mein herzlicher Dank gilt allen Einsatzkräften, die seit den frühen Morgenstunden unter schwierigen Bedingungen und mit großem Engagement an der Bewältigung dieses Einsatzes arbeiten. Ihr professionelles Handeln trägt maßgeblich dazu bei, den Brand unter Kontrolle zu bringen und die Bevölkerung zu schützen“, sagt Landrat Marko Wolfram.

Franziska Ehms
Presse- und Kulturamt