Unterstützung bei Waldbrand im Altenburger Land
Katastrophenschutz des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt hilft mit Gerätewagen Logistik
Meuselwitz/Altenburger Land. Am Montag, 29. Juni, unterstützten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Probstzella und des Katastrophenschutzes des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt die Maßnahmen zur Bekämpfung eines seit Samstag andauernden Walbrandes in Meuselwitz im Altenburger Land. Begleitet wurde der Einsatz von Kreisbrandinspektor Christian Patze sowie seinem Stellvertreter Robert Scheithauer.
Die Kameraden sind mit dem Gerätewagen-Logistik, der am Feuerwehrstandort Probstzella stationiert ist, am Montagvormittag aufgebrochen. Angefordert wurde das Fahrzeug durch das Thüringer Landesverwaltungsamt, welches die Einsätze der Thüringer Katastrophenschutzeinheiten koordiniert.
Mit dem Gerätewagen wurde im Meuselwitzer Ortsteil Mumsdorf Schlauchmaterial für den Aufbau einer langen Wasserförderstrecke bereitgestellt. Damit konnte die ausreichende Versorgung mit Löschwasser im Einsatzgebiet weiterhin sichergestellt werden. Der Gerätewagen-Logistik dient dem Transport und der Bereitstellung von Material für verschiedene Einsatzlagen und unterstützt insbesondere die logistische Versorgung.
Auch am Mittwochmorgen, den 1. Juli, wurde die Unterstützung fortgesetzt. Erneut machte sich ein Gerätewagen Logistik, stationiert am Feuerwehrstandort Oberweißbach auf den Weg in das Einsatzgebiet. Aufgabe der Kameraden und Kameradinnen ist hierbei die Bereitstellung von Schaumlöschmitteln und Waldbrandmaterial wie Schläuche und Armaturen an der Einsatzstelle.
Dazu erklärte Kreisbrandinspektor Christian Patze: „Unser Dank für den Einsatz gilt den Kameraden und Kameradinnen der Feuerwehren Probstzella und Oberweißbach für Ihren schnellen und verlässlichen Einsatz.“
Auch Landrat Marko Wolfram äußerte sich dazu: „Spätestens seit Gösselsdorf ist uns allen bewusst, welche Auswirkungen ein Waldbrand haben kann und welche enorme Belastung solche Lagen für die Einsatzkräfte bedeuten. Dass unsere ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden dennoch bereitstehen und auch anderen Regionen helfen, zeigt die große Stärke unseres Bevölkerungsschutzes. Gegenseitige Hilfe ist gerade in solchen Extremsituationen unverzichtbar.“
Johannes Wolf
Auszubildender
Presse- und Kulturamt