Stiftungsrat der Max-Näder-Stiftung bereitet Prämierung der Jahrgangsbesten vor
Abiturfeier am 27. Juni in der Aula des Gymnasiums Königsee
Saalfeld. Am Montag dieser Woche traf sich der Stiftungsrat der Dr.-Max-Näder-Stiftung im Gymnasium Königsee. Thema der Beratung kurz vor dem Ende des Schuljahres: Die Auszeichnung der besten Abiturienten des Jahrgangs zur diesjährigen Abiturfeier am 27. Juni. Zu entscheiden war über die Höhe der Prämie und welche Schüler bis zu welchem Notendurchschnitt eine Auszeichnung erhalten.
Stellvertretender Schulleiter Rainer Heubach legte die Ergebnisse der Abiturprüfung vor, die die Grundlage für die weitere Entscheidung in dem Gremium bildeten, dem neben Schulleitung, dem Geschäftsführer der Otto Bock Mobility Solutions GmbH Ralf Theisen, Landrat Marko Wolfram und Bürgermeister Marco Waschkowski angehören.
„Wir haben in diesem Jahr wieder sehr gute Ergebnisse und die Schüler mit den besten Noten haben sich auch durch großes soziales Engagement im Schulleben ausgezeichnet“, schätzte Heubach ein. Auf dieser Grundlage wurde die Entscheidung der anwesenden Stiftungsratsmitglieder einvernehmlich getroffen.
„Die Arbeit in der Stiftung ist eine interessante Aufgabe und vermittelt mir zusätzliche Einblicke in das Schulleben am Gymnasium. Besonders erfreulich ist es, dass auch der diesjährige Jahrgang wieder hochmotivierte Absolventen hervorgebrachte hat, auf die die Eltern und Lehrer sehr stolz sein können“, so Landrat Wolfram über die Stiftungsarbeit. „Deshalb zeichne ich am 27. Juni gerne die diesjährigen Abiturienten mit aus.“
Hintergrund:
Die Dr.-Max-Näder-Stiftung war 1997 von Dr. Max Näder gegründet worden und soll die Bildungsarbeit des im gleichen Jahr nach Dr. Max Näder benannten Königseer Gymnasiums fördern. Zum Ende des Schuljahres reicht die Stiftung jeweils an die Prämie an die Jahrgangsbesten eines Abiturjahrgangs am Königseer Gymnasium aus, über die der Stiftungsrat entscheidet.
Max Näder wuchs in Königsee auf und wurde dort später Ehrenbürger der Stadt. Er baute nach 1945 in Duderstadt in Niedersachsen das Orthopädieunternehmen Otto Bock neu auf, das von seinem Schwiegervater Otto Bock 1919 gegründet worden war und ursprünglich in Königsee angesiedelt war.
Martin Modes
Presse- und Kulturamt
Foto: Die anwesenden Mitglieder der Stiftungsrates: v. li. Susann Heunisch, Rainer Heubach, Marco Waschkowski, Marko Wolfram