Baumpflanzung zum Saisonauftakt

Autor/in: Peter Lahann

Imkerverein und Marco-Polo-Grundschule pflanzen Zitterpappel im Feenweltchen

Saalfeld. Es ist ein Höhepunkt im Veranstaltungskalender der Schülerinnen und Schüler der Marco-Polo-Grundschule in Saalfeld: die Pflanzung des Baumes des Jahres. Organisiert vom Imkerverein Saalfeld 1903 e. V. und finanziert von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald wurde am 27. März im Feenweltchen an den Feengrotten eine Zitterpappel gepflanzt. Landrat Marko Wolfram und Bürgermeister Dr. Steffen Kania unterstützten dabei tatkräftig.

Die Schülerinnen und Schüler hatten sich sehr gut auf den Termin vorbereitet und Wissenswertes zu dem Baum des Jahres zusammengetragen, etwa die Größe, Blattform und Lebenserwartung. Schülerin Finja erklärte, dass der Baum, der auch unter dem Namen Espe bekannt ist, für das Sprichwort „zittern wie Espenlaub“ verantwortlich ist. Dass so ein Baum auch in anderen Fächern thematisch unterrichten lässt, bewiesen kleine Gedichte der Kinder. Zum Abschluss des Rahmenprogramm sangen die Grundschüler das Marco-Polo-Lied der Schule. Schulleiterin Jeannette Müller-Pfenzig dankte dem Imkerverein für die Kooperation mit vielen gemeinsamen Projekten.

Der 1. Vorsitzende Sven Puschner zeigte sich überwältigt von der großen Resonanz. „Das Umfeld hier im Feenweltchen passt, um Natur aktiv zu erleben. Ich hoffe, dass noch genug Platz für viele weitere Bäume ist“, sagte Puschner. Bürgermeister Dr. Kania würdigte die inzwischen zur schönen Tradition geworden Baumpflanzung. „Es ist bereits der zehnte Baum des Jahres, den der Imkerverein pflanzt. Der Termin heute passt zur Saisoneröffnung des Feenweltchens“, sagte der Bürgermeister. Landrat Marko Wolfram lobte die Kooperation zwischen Imkern und Grundschulen. „Damit lernen die Kinder wichtige Dinge über unsere schöne Natur und wie wir sie bewahren können“, so der Landrat.

Walter Boss von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald führte aus, warum die Zitterpappel zum Baum des Jahres 2026 gewählt wurde. Sie sei ein Pionierbaum, der das Wegspülen des kostbaren Waldbodens auf abgeholzten Flächen verhindere. Als schnellwachsende Art werde sie 25 bis 30 Meter hoch. „Die wird im nächsten Jahr schon einen Meter größer sein“, schätzt der Fachmann.

Peter Lahann
Presse- und Kulturamt