„Vergiss mein nicht“ am 22. April im Saalfelder Schloss

Autor/in: Franziska Ehms

Informationsveranstaltung zum Thema Demenz im Landratsamt

Saalfeld. Das Gesundheitsamt des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt lädt gemeinsam mit dem Seniorenbüro Saalfeld-Rudolstadt und der Diakoniestiftung Thüringen am Mittwoch, 22. April 2026, von 10 bis 16 Uhr zur Informationsveranstaltung „Vergiss mein nicht“ zum Thema Demenz in die Schlosskapelle des Landratsamtes, Schloßstraße 24 in Saalfeld, ein. Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, Angehörige sowie alle Interessierten.

In Fachvorträgen erhalten Besucherinnen und Besucher Einblicke in unterschiedliche Aspekte der Demenz-Erkrankung. So berichten die Thüringen-Kliniken über den Umgang mit Demenz im Klinikalltag. Die Alzheimer Gesellschaft Thüringen informiert darüber, welche Unterstützung Angehörige erhalten können, wenn ein Familienmitglied an Demenz erkrankt. Außerdem wird mit „Memodio“ eine digitale Gesundheitsanwendung vorgestellt, die das Gedächtnis trainieren und geistige Fitness fördern soll.

Neben den Vorträgen präsentieren zahlreiche regionale Partner ihre Angebote an Informationsständen – von Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen bis hin zu Alltagshilfen. Auch praktische Angebote wie ein Demenzparcours, ein Altersanzug oder das KomBus-Mobilitätstraining können vor Ort ausprobiert werden. Ein besonderes Erlebnis erwartet die Besucherinnen und Besucher zudem im Schlosshof: Dort können Alpakas aus nächster Nähe erlebt und auch angefasst werden.

Landrat Marko Wolfram betont die Bedeutung solcher Veranstaltungen für den Landkreis: „Demenz betrifft nicht nur die Erkrankten selbst, sondern auch ihre Familien und ihr gesamtes Umfeld. Mit dem Informationstag wollen wir Wissen vermitteln, Berührungsängste abbauen und zeigen, welche Unterstützungsangebote es in unserem Landkreis gibt.“ Auch Gesundheitsamtsleiter Christian Stiehler unterstreicht den Wert der Veranstaltung: „Viele Angehörige fühlen sich zunächst allein mit der Situation. Unser Ziel ist es, Orientierung zu geben, Fachwissen zugänglich zu machen und Betroffene miteinander zu vernetzen.“

Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Barrierefreiheit ist gesorgt.

Franziska Ehms
Presse- und Kulturamt