Trainingsstunde fürs Vogelschießen
Schützengesellschaft Rudolstadt 1513 e. V. lädt Landrat zum Armbrustschießen
Rudolstadt. Am kommenden Freitag, 21. August, wird im Beisein der stellvertretenden Ministerpräsidentin Katja Wolf offiziell das 304. Rudolstädter Vogelschießen eröffnet. Als Fortsetzung der Gründungstradition des Vogelschießens ist auch in diesem Jahr wieder die Schützengesellschaft Rudolstadt 1513 e. V. dabei. Die Ehrenamtlichen sind täglich mit ihrem mobilen Armbrustschießstand vertreten. Am Samstag, 29. August, wird aus den jeweiligen Tagessiegern der „Rolschter Tell“ ermittelt. Zu einem Trainingsschießen hat die Schützengesellschaft Landrat Marko Wolfram Anfang der Woche eingeladen.
Der Termin war anlässlich der Verleihung des Thüringer Ehrenbriefs an den langjährigen Vereinsvorsitzenden Joseph Fröhlich am 14. Juli dieses Jahres vereinbart worden. Landrat Wolfram nutzte den Besuch auf dem Schießstand in Rudolstadt, um sich über die ehrenamtliche Arbeit zu informieren und das Vereinsgelände kennenzulernen. Begrüßt wurde Wolfram durch den 1. Schützenvogt Kevin Nordhaus, dessen Stellvertreter Frank Stanke, Schießleiter Volkmar Siebert sowie Eberhard Schönfeld. Dank des großen Engagements der Vereinsmitglieder besteht in Rudolstadt die Möglichkeit, am Kurzwaffenstand auf der 25-Meter-Bahn zu trainieren. Für Langwaffen steht eine 50-Meter-Schießbahn zur Verfügung. Hier konnte Wolfram mit einer Armbrust auf die 10-Meter-Distanz üben.
Anschließend stellten die Mitglieder die anderen Räumlichkeiten mit Büro sowie kleinem und großem Vereinsraum sowie dem Luftgewehrschießstand vor. „Es ist beeindruckend, was hier im Ehrenamt geleistet wird. Die gesamte Anlage in so einem guten und gepflegten Zustand zu erhalten, erfordert viel Herzblut und enormes Engagement. Dafür danke ich allen Mitgliedern von Herzen“, sagte Wolfram.
Das Engagement setzt sich beim Vogelschießen fort. Täglich von 15 bis 21 Uhr kann hier mit der Armbrust auf eine Scheibe geschossen werden. Sechs Pfeile kosten drei Euro, für Kinder ab zwölf Jahren zwei Euro. Die jeweiligen Tagessieger treten am Samstag gegeneinander an, um den Gesamtsieger zu ermitteln, der den Preis „Rolschter Tell“ – in Anlehnung an den Berühmten Wilhelm Tell – erhält.