Landrat zu Besuch bei RSB: Rudolstädter Systembau weiter auf Erfolgskurs
Familienunternehmen wächst, expandiert & investiert Millionen in Mitarbeiter und Standort
Rudolstadt. Nach mehr als zwei Stunden Gespräch inklusive Betriebsbesichtigung bei der RSB Rudolstädter Systembau GmbH zeigte sich Landrat Marko Wolfram sehr beeindruckt von dem mittelständischen Unternehmen in der Oststraße. Die drei Geschäftsführer Gunther Batzke, Christian Franke und Simon Weilnhammer gaben einen umfassenden Einblick in das Portfolio, das sich längst nicht mehr nur auf Stahlbau beschränkt. RSB hat sich als zuverlässiger Generalunternehmer etabliert, der schlüsselfertige Industrie- und Gewerbebauten aus allen Bereichen nicht nur baut, sondern auch ingenieurseitig plant.
„Unser Weg funktioniert, weil er sehr persönlich und kundenbezogen ist“, erklärt Gunther Batzke. Gewerblicher Fenster-, Türen- und Fassadenbau gehören ebenso wie ganze Tankstellen, Autohöfe und Mobilitätsinfrastruktur zum Tagesgeschäft. In Zahlen sind das rund 3.000 Tankstellen und über 150 Raststätten aus den Hallen des Familienbetriebes. An rund 25 Standorten hat RSB bereits Filialen einer bekannten Fastfoodkette errichtet, zum Teil in Rekordzeit: „Von der grünen Wiese bis zum ersten Hamburger brauchen wir sechzehn Wochen“, erläutert Simon Weilnhammer. Auch individuelle Architektur, Stahlkonstruktionen und eindrucksvolle Fassaden werden realisiert, wie auf der Berliner Museumsinsel, dem Jüdischen Museum der Hauptstadt, dem Paradiesbahnhof Jena oder dem Skywalk der Leuchtenburg. Deutschlandweit agiert das Familienunternehmen mit zwei Tochterfirmen und aktuell 170 Mitarbeitern, wobei Einzelprojekte u.a. auch schon in Schweden und Griechenland umgesetzt wurden.
„Wir sind hier und wir bleiben hier“, stellt Weilnhammer klar. Sichtbar wird der Unternehmenserfolg nicht nur in den Rekordumsatzzahlen, sondern auch auf der aktuellen Baustelle, der „Neuen Mitte“. Rund um einen Kastanienbaum hat RSB Millionen in einen Ergänzungsbau investiert, um 27 neue Büroarbeitsplätze zu schaffen, die in naher Zukunft eingeweiht werden sollen. „Wir brauchen Platz“, heißt es aus der Chefetage, und auch, dass die Expansion damit „noch nicht abgeschlossen“ sei.
RSB setzt dabei ganz auf den eigenen Weg für die Zukunft: „Wir investieren nicht nur massiv in unser Fachpersonal, sondern sind auch Vorreiter in Sachen Ausbildung“, ergänzt Christian Franke, der für Finanzen, Fertigung und Betrieb zuständig ist. Neben zwei Ausbildern und einer eigenen Lehrlingswerkstatt bietet das Unternehmen seit Jahren auch erfolgreich Duale Studienplätze für Bauingenieure an. Der langfristige und ökologisch nachhaltige Unternehmensgeist zeigt sich ebenso im eigenen „RSB-Wald“, einer Aufforstungsaktion, die 2026 in der Uhlstädter Heide startete und bei der mehr als 1.000 klimaresiliente Bäume gepflanzt wurden.
„Hier wird eindrucksvoll bewiesen, dass wirtschaftliches Wachstum, ökologische Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung Hand in Hand gehen können“, sagte Landrat Marko Wolfram. „Familiengeführte Vorzeigeunternehmen wie RSB Rudolstadt sind das Rückgrat unserer Wirtschaft und zugleich der Stolz unserer gesamten Region.“
Carolin Schreiber
stv. Leiterin Presse- und Kulturamt