Allein Mittwoch noch 150 Brandnester bekämpft

Autor/in: Peter Lahann

Nachbereitung nach Großfeuer in Gösselsdorf geht weiter

Saalfeld. Mehr als eine Woche nach dem Ausbruch beschäftigt der Waldbrand bei Gösselsdorf weiterhin die Einsatzkräfte. Am Donnerstag waren rund 40 Personen von Feuerwehren und Bauhöfen mit Nachlösch- und Aufräumarbeiten beschäftigt. Bereits am Mittwoch löschten sie 150 Glutnester, die zuvor mithilfe einer Drohne aufgespürt worden waren. Diese Arbeiten werden laut Kreisbrandinspektor Christian Patze voraussichtlich bis Montag kommender Woche fortgesetzt.

Unterdessen hat das Forstamt Saalfeld-Rudolstadt für die betroffene Waldfläche ein Betretungsverbot nach Thüringer Waldgesetz bis zum 31. August 2025 erlassen. Entsprechende Hinweisschilder werden ab sofort aufgestellt.

Im Katastrophenschutzzentrum des Landkreises in der Oststraße in Rudolstadt werden seit Montag Ausrüstungsgegenstände wie Pumpen und hunderte Schläuche vom Einsatzort zwischengelagert. Die Schläuche werden in den Feuerwehren in Saalfeld und Rudolstadt sowie in Erfurt, Gera und Jena gewaschen, defekte Schläuche werden entsorgt. In Saalfeld, Rudolstadt und Erfurt werden zudem zahlreiche eingesetzte Pumpen gesichtet und auf ihre Funktionsfähigkeit geprüft.

Peter Lahann
Presse- und Kulturamt