150 Einsatzkräfte bei Waldbrand bei Gräfenthal

Autor/in: Pressestelle

Schneller und koordinierter Einsatz verhindert Ausbreitung

Gräfenthal. Am Dienstag, den 7. Juli 2026, wurden die Feuerwehren des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt um 14:23 Uhr aufgrund einer starken Rauchentwicklung im Bereich der Stadt Gräfenthal alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war die weithin sichtbare Rauchsäule erkennbar. Der Brandherd konnte schließlich zwischen Gräfenthal und dem Ortsteil Lichtenhain lokalisiert werden.

Bereits die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte erkannten die Dynamik des Waldbrandes und veranlassten umgehend eine Alarmstufenerhöhung sowie die Nachforderung weiterer Einsatzkräfte. Aufgrund der Witterungsverhältnisse, der Windentwicklung und der Sicherstellung einer ausreichenden Löschwasserversorgung wurden zusätzlich Feuerwehren aus den Landkreisen Sonneberg und Kronach zur Unterstützung angefordert.

Insgesamt waren rund 150 Einsatzkräfte der Feuerwehren, des Deutschen Roten Kreuzes, des Technischen Hilfswerks, der Polizei sowie von ThüringenForst im Einsatz. Durch das schnelle und koordinierte Vorgehen konnte der Einsatzleiter der Feuerwehr Gräfenthal, Maximilian Borchardt, bereits um 17:51 Uhr „Feuer unter Kontrolle“ melden. Gegen 21:30 Uhr konnte schließlich „Feuer aus“ gemeldet werden. Eine Brandwache verblieb anschließend vorsorglich an der Einsatzstelle.

Kreisbrandinspektor Christian Patze zog noch während des Einsatzes eine positive Bilanz: „Die Erfahrungen und Lehren aus den Waldbrandeinsätzen der vergangenen Jahre haben sich erneut bewährt. Durch das schnelle und konsequente Handeln aller beteiligten Kräfte konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Besonders hervorzuheben ist erneut die hervorragende Zusammenarbeit mit den benachbarten Landkreisen, die sich auch bei diesem Einsatz eindrucksvoll bestätigt hat.“

„Ich danke allen Einsatzkräften für ihren professionellen und engagierten Einsatz. Mein besonderer Dank gilt auch den unterstützenden Organisationen sowie den Kräften aus den benachbarten Landkreisen, die mit ihrer schnellen Hilfe wieder gezeigt haben, wie wichtig die Zusammenarbeit ist“, so Landrat Marko Wolfram.

Das Amt für Bevölkerungsschutz weist angesichts der anhaltenden Trockenheit darauf hin, die geltenden Verhaltensregeln im Wald einzuhalten. Bereits kleine Unachtsamkeiten können zu folgenschweren Vegetationsbränden führen. Die Bevölkerung wird daher gebeten, besondere Vorsicht walten zu lassen und verdächtige Rauchentwicklungen unverzüglich über den Notruf 112 zu melden.

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